Angst….. Healing in besonderen Zeiten

Besondere Zeiten bedürfen besonderer Massnahmen

Seit Beginn des Jahres 2020 hat sich vieles ge – und verändert. Hat es zu Anfang nur nach einem ganz normalen Start in ein neues Jahrzehnt ausgesehen, war doch vielen schon im Februar klar, dass es ganz anders als die Jahre, ja Jahrzehnte davor werden könnte. Wer hat die Tragweite erahnen können, die in den frühen Berichten über ein sich rasand verbreitendes Virus in China im Fernsehen liefen? Mit halbem Ohr, wenn überhaupt, hat man den Berichten gefolgt. Was interessiert uns, was die Chinesen machen….oder wie es ihnen gesundheitlich geht. Die Grippe ereilt uns in jedem Jahr und fordert ihre Opfer: Mal mehr….mal weniger.

Ende Januar gab es die ersten Sars- CoVid -2 Fälle in Italien, Ende Februar die ersten offiziellen Todesfälle verursacht durch das Virus. Der erste Lockdown erfolgte. Bis dahin fand das Geschehen ja NUR in Italien statt. Mit Schrecken verfolgte auch ich die Entwicklung. In der Zwischenzeit hatte auch mich Anfang Februar die „Grippe“ereilt. Ein wenig verkühlt, ein wenig schlapp fühlte ich mich. Mit Homöopathie hatte ich diese Krankheit im Griff, selbst als mich eines Abends beim Kochen der Verlust von Geruch- und Geschmacksinn ereilte, erinnerte ich mich nur an meinen Vater, dem das auch schon passiert war. Seine Erkrankung lag allerdings mindestens 15 Jahre zurück. Für mich sah es so aus, als ob mich auch nur eine „Anosmie“ ereilt hätte. Nach 2 Wochen war mein Geschmacksinn wiederhergestellt- die Welt wieder in Ordnung. Erst lange nachdem auch uns der Lockdown ereilte nannte man diese Beschwerden Symptome einer CoVid Erkrankung. Ich fragte mich, ob mein Vater damals auch schon an CoVid 19 erkrankt war?

Mit den immer beängstigender werdenden Nachrichten aus aller Welt, der Schliessung der Grenzen, dem Stilllegen jedes wirtschaftlichen und sozialen Lebens übernahm die Angst die Herrschaft. Die Angst vor dem Unbekannten, den sich abzeichnenden Konsequenzen, nahm und nimmt den Menschen die Lebensfreude. Die Angst treibt skurrile Blüten : Menschen hamstern Toilettenpapier, Germ und Nudeln. Panik und Angst lassen uns Menschen seltsame Verhaltensweisen annehmen. Die Ratio ist ausgeschaltet- oder warum wird gerade Toilettpapier zur Hamsterware? Meine Großmutter erzählte mir schon, dass sie bei einem nicht erwarteten Bombenalarm im Luftschutzkeller saß, in der Hand das Spitzendeckchen vom Vorzimmerbüffet…..

Die Maskenpflicht verursachte bei vielen Abwehr und Aggression. Aber der Mensch wäre kein Mensch, wenn er sich nicht dann doch in das System fügen lässt. Man arrangiert sich halt mit den Gegebenheiten und bei stabiler psychischer und physischer Gesundheit richtet man sich darin ein. Das gelingt aber nicht jedem. Angst vor Krankheit, dem Arm des Gesetzes und dem benachbarten „Naderer“ kann zu Angststörungen zu depressiven Verstimmungen führen. “ Angst isst die Seele auf“- ein Film aus dem Jahr 1974 beschreibt wie sehr die Angst vor Unbekanntem, Unerwartetem die Akteure beeinflusst und zerstört. Unsere Seele muss heil und gesund bleiben.

Aus diesem Grund müssen wir alle, die wir energetisch arbeiten, alle, die wir einen spirituellen Zugang haben, die Energie in der Welt , beginnend im eigenen Umfeld, erhöhen. Wir sollten überzeugt von Freude und Zuversicht agieren. Nehmen wir unserem Nächsten etwas von seiner Angst indem wir ihn in unserer Zuversicht mitnehmen.

Es gibt viele homöopathische Mittel, die individuell angewendet, die Angst nehmen können. Auch sollte sich niemand scheuen, die Hilfe von Arzt, Psychologe oder Psychiater anzunehmen. Im Spiritual Healing stelle ich mich zur Verfügung , heilende Energie für den/die Bedürftige/n zu übertragen. Heilenergie fliesst dahin, wo sie benötigt wird. Ist das Herz schwer, dann spüren Sie die Energie im Herzbereich, ist der Kopf schwer, dann fliesst die Energie dorthin. Nach einer Sitzung kann das Leben schon wieder ganz anders aussehen. Wir müssen lernen, uns Gutes zu tun, uns liebevoll in unserer Angst annehmen. Thich Nhat Hanh, ein bekannter Zen-Meister gibt uns in seinen Achtsamkeitsversen gute Hilfestellung zum Aushalten von Ärger, Wut und Angst:

Unserem Ärger zulächeln

Einatmend fühle ich meinen Ärger, ausatmend lächele ich. Ich bleibe bei meinem Atem, um mir nicht selbst verloren zu gehen.

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Tine sagt:

    Ein sehr hilfreiches und wahres Zitat! 😊

    Gefällt 1 Person

  2. Annemarie E. sagt:

    Liebe Petra!
    Alles was du hier beschrieben hast, ist so gut nach zu empfinden und nach zu fühlen. Anfang des Jahres hat niemand bedacht, worüber am Ende des Jahres so viele Menschen nachdenken und betroffen sind.
    Mit deinen besonderen Hilfestellungen hilfst du sehr vielen Menschen in einer schwierigen Zeit.
    Vielen Dank dafür!
    Annemarie

    Gefällt 1 Person

  3. Super toller Artikel. Ich empfinde es genauso, wie Du es beschreibst. Danke dafür!

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